Windows-10-Aus treibt PC-Markt in Europa an

Der europäische PC-Markt hat im dritten Quartal 2025 kräftig zugelegt.

Der europäische PC-Markt hat im dritten Quartal 2025 kräftig zugelegt. Laut Daten des Marktforschers Context sorgen das nahende Support-Ende von Windows 10 Ende Oktober und der Austausch veralteter Geräte für hohe Nachfrage.

Im Juli und August stiegen die Umsätze mit Desktops um 30,3 Prozent und bei Notebooks um 11,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders Firmen treiben das Geschäft: Notebook-Verkäufe an Unternehmen legten um über 13 Prozent zu, bei Verbrauchern waren es mehr als 8 Prozent.

Länder wie Deutschland (+18 %) und Spanien (+48 %) verzeichneten zweistellige Zuwächse im Notebook-Segment. Auch Desktops profitieren von Investitionen, vor allem aus dem öffentlichen Sektor.

Ein wachsender Anteil entfällt auf KI-fähige Notebooks mit Neural Processing Units: Sie machen inzwischen rund 39 bis 40 Prozent aller Verkäufe aus – im Geschäftskundensegment sogar 46 Prozent. Die leistungsstärkeren Copilot+-Modelle erreichen inzwischen 15 Prozent Marktanteil innerhalb der KI-PCs, unterstützt durch mehr Hersteller, breitere Produktpaletten und sinkende Preise.

Context-Analystin Marie-Christine Pigott sieht den Markt an einem Wendepunkt: Mit Windows-11-Umstellungen und attraktiveren Angeboten würden KI-PCs an Bedeutung als zukunftssichere Wahl für Unternehmen gewinnen.

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments

Handelsketten gewinnen im Geschäftskundenmarkt für Notebooks

Europäische Handelsketten entwickeln sich beim Verkauf von Business-Notebooks laut Context besser als spezialisierte IT-Fachhändler.

PHP-Lücke: Viele Webseiten sind wieder erreichbar

Die PHP-Lücke ist geschlossen, aber damit ist die Gefahr nicht gebannt: Hacker könnten sich schon vor dem Update eingenistet haben. Worauf es bei der Suche nach Spuren ankommt.

Smartphone-Markt bricht im dritten Quartal ein

Der weltweite Smartphone-Markt ist im dritten Quartal 2026 deutlich geschrumpft. Laut IDC gingen die Auslieferungen gegenüber dem Vorjahr um 22 Prozent auf 255,3 Millionen Geräte zurück. Hauptursachen sind stark gestiegene Speicherkosten und anhaltende Lieferengpässe.