Nach Angaben von IDC handelt es sich um den stärksten jemals verzeichneten Rückgang der Smartphone-Auslieferungen im Jahresvergleich. Die Kosten für Speicherkomponenten sind innerhalb eines Jahres um rund 350 Prozent gestiegen. Höhere Gerätepreise belasten zunehmend die Nachfrage, da Verbraucher ihre Smartphones länger nutzen.
Besonders betroffen sind Hersteller im unteren Preissegment. Xiaomi verzeichnete einen Rückgang der Auslieferungen um 29,2 Prozent auf 30,7 Millionen Geräte. Bei OPPO betrug das Minus 34,5 Prozent, bei vivo 31,5 Prozent.
Samsung und Apple konnten dagegen ihre Marktanteile trotz rückläufiger Stückzahlen ausbauen. Samsung führte den Markt mit 22,6 Prozent an, gefolgt von Apple mit 22,4 Prozent.
IDC rechnet damit, dass das Marktwachstum bis einschließlich 2027 eingeschränkt bleibt. Eine Erholung wird frühestens für 2028 erwartet. Einige Hersteller haben ihre Produktionsplanungen angesichts erwarteter Lieferengpässe erhöht. Sollte die Nachfrage schwach bleiben, könnten dadurch die Lagerbestände steigen.




