2.8 C
Flensburg
Sonntag, Februar 22, 2026

KI-Chatbot für Schüler und Lehrkräfte

Künstliche Intelligenz im Klassenzimmer: Kinder und Jugendliche in Bremen können im Unterricht mit einem Chatbot kommunizieren. Auch für Lehrkräfte bietet das Programm Chancen.

Der KI-Chatbot Telli soll den Unterricht in Bremen bereichern. Nach Angaben des Bildungsressorts ist der Zweistädtestaat das erste Bundesland, in dem Telli an allen öffentlichen Schulen zur Verfügung steht. Das Computerprogramm, das in natürlicher Sprache auf Fragen antwortet und Informationen bereitstellt, wurde speziell für den Einsatz im Unterricht entwickelt. Telli ist Teil eines Projektes, an dem alle Bundesländer beteiligt sind.

«Wir wollen Schülerinnen und Schüler auf eine Zukunft vorbereiten, in der der Umgang mit Künstlicher Intelligenz selbstverständlich sein wird», sagte Bremens Senatorin für Kinder und Bildung, Sascha Aulepp (SPD). Mit Telli sei das verantwortungsvoll und in einem geschützten Rahmen möglich. Die Schülerinnen und Schüler können das Programm auf ihren schulischen iPads nutzen – im Unterricht und zu Hause.

Lehrkräften soll der datenschutzkonforme KI-Chatbot bei der Unterrichtsvorbereitung und -gestaltung helfen. Der Chatbot arbeitet dem Bildungsressort zufolge ausschließlich mit pseudonymisierten Nutzerdaten. Das System ermögliche den Zugriff auf aktuelle KI-Modelle führender Anbieter wie OpenAI und Meta – ohne dass personenbezogene Daten an diese Unternehmen übermittelt würden. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

Elovade mit Roadshow für IT-Dienstleister und MSPs

Der Value-Added-Distributor Elovade veranstaltet im Frühjahr 2026 eine Roadshow im DACH-Raum.

Was man zum neuen Quantencomputer in Garching wissen muss

Wie ein Kühlschrank mit minus 273 Grad für Hoffnung auf staufreie Städte und schnellere Medikamentenforschung sorgt. Und warum Bankdaten trotzdem noch sicher sind.

Sammelklage gegen Telekommunikationsanbieter 1N Telecom

Ein Brief von der Telekom - oder von der Telecom? Die Ähnlichkeit der Firmennamen führte zu Missverständnissen, die bei Verbrauchern zu hohen Kosten führten. Die können nun auf Rückzahlung hoffen.
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE