Wasabi gründet KI-Geschäft und beruft Pinaki Mukherjee

Wasabi Technologies baut seine Aktivitäten im Bereich Künstliche Intelligenz aus und gründet dafür einen eigenen Geschäftsbereich.

Wasabi Technologies baut seine Aktivitäten im Bereich Künstliche Intelligenz aus und gründet dafür einen eigenen Geschäftsbereich. Die Leitung übernimmt Pinaki Mukherjee als Senior Vice President und General Manager. Von Silicon Valley aus soll er die KI-Strategie, Partnerschaften und Go-to-Market-Aktivitäten des Cloud-Speicheranbieters verantworten.

Mukherjee verfügt nach Angaben von Wasabi über mehr als 20 Jahre Erfahrung in den Bereichen Halbleiter, Storage und KI-Infrastruktur. Zuvor war er unter anderem bei Fungible, Druva und Western Digital in den Bereichen Geschäftsstrategie und Corporate Development tätig. Zudem verantwortete er bei der Beratungsgesellschaft Alvarez & Marsal Projekte rund um Halbleiterstrategien und KI-Infrastruktur.

Mit dem neuen Geschäftsbereich will Wasabi seine Aktivitäten für KI-Labore, Generative-AI-Start-ups und Neocloud-Anbieter bündeln. Das Unternehmen speichert nach eigenen Angaben bereits mehrere hundert Petabyte an KI-Daten. Im Mittelpunkt stehen dabei Speicherlösungen für Trainings- und Inferenz-Workloads sowie die Übertragung von Daten zwischen unterschiedlichen Rechenumgebungen.

Wasabi betreibt derzeit 16 Speicherregionen weltweit und arbeitet nach Unternehmensangaben mit rund 18.000 Vertriebspartnern zusammen. Bislang hat das Unternehmen mehr als 700 Millionen US-Dollar an Finanzierung erhalten. Zum KI-Angebot gehören zudem Partnerschaften wie die Zusammenarbeit mit Megaport sowie Funktionen für Entwickler und KI-Agenten, darunter Wasabi MCP.

Mukherjee wird am 16. September auf dem AI Infra Summit über die Auswirkungen von KI-Inferenz auf Speicherinfrastrukturen sprechen.

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