Synaxon hat bei seiner Partner-Geschäftsführertagung 2026 in Siegburg die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf Systemhäuser und den IT-Mittelstand thematisiert. An der Veranstaltung im Rhein Sieg Forum nahmen mehr als 270 Personen teil. Im Mittelpunkt standen unter anderem wirtschaftliche Resilienz, Managed Services und der Einsatz von KI im Systemhausgeschäft.
Mark Schröder, Vorstandsvorsitzender der Synaxon AG, ging in seiner Keynote auf die aktuelle Marktsituation ein. Nach seinen Angaben beschäftigen mehr als 80 Prozent der Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern keine eigenen IT-Fachkräfte. Bei Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitern liege der Anteil bei rund der Hälfte. Gleichzeitig zeige sich der Mittelstand derzeit zurückhaltend bei Investitionen.
Schröder verwies vor diesem Hintergrund auf laufende IT-Betreuung und Managed Services als wichtige Geschäftsfelder für IT-Dienstleister. «Egal ob die KI-Welle weiterrollt oder sich abkühlt – der deutsche Mittelstand braucht eine funktionierende, sichere IT», sagte Schröder.
Mit der strategischen Ausrichtung von Systemhäusern beschäftigte sich Christoph Twiehaus von CT365. Er verwies auf die Notwendigkeit, Geschäftsmodelle angesichts technologischer Veränderungen kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Weitere Vorträge zeigten konkrete Einsatzmöglichkeiten von KI. Christian Goebel von Q-Data Service stellte einen KI-Workshop für Kundenunternehmen rund um Microsoft 365 und Copilot vor. Das Konzept soll künftig auch über die Synaxon Akademie angeboten werden. Frank Neumann von EDV Neumann berichtete über den Einsatz von KI bei der Erstellung personalisierter Angebote für Neukunden.
Weitere Keynotes kamen von Leo Martin und dem IT-Sicherheitsexperten Linus Neumann. Martin thematisierte Vertrauen und Kommunikation im Unternehmensumfeld. Neumann befasste sich mit dem Umgang mit KI-Werkzeugen und der Verantwortung von IT-Dienstleistern beim Aufbau sicherer und stabiler IT-Prozesse.






