US-Softwarewerte nach Nvidia-Chef-Aussagen weiter stark erholt

In New York setzen die Anleger neuerdings verstärkt auf die zuvor lange Zeit gemiedenen Softwareaktien.

In New York setzen die Anleger neuerdings verstärkt auf die zuvor lange Zeit gemiedenen Softwareaktien. Deren Erholung wurde am Montag von Aussagen des Nvidia-Chefs Jensen Huang weiter angetrieben. Diese hatte im Rahmen einer Fachkonferenz seine Meinung wiederholt, dass KI für den Softwarebereich keine Bedrohung sei.

Davon angetrieben knüpften Salesforce-Aktien an der Dow-Spitze mit einem Kurssprung um mehr als zehn Prozent an ihre Erholungsrally an, die schon am Freitag richtig begonnen hatte. Außerdem legten Papiere von Software-Größen wie Microsoft, Adobe und Oracle um 2,4 bis 6,3 Prozent zu.

Am Markt wird aktuell die Hoffnung gestärkt, dass der anhaltende Boom von Künstlicher Intelligenz (KI) auch Chancen bietet, nachdem in den Monaten davon vornehmlich die Meinung geherrscht hatte, dass Geschäftsmodelle davon bedroht werden. Im April und Mai hatten sich die Salesforce-Aktien deshalb noch zeitweise auf einem Dreijahrestief bewegt. Von diesem haben sie nun schon wieder um fast 30 Prozent zugelegt.

Nvidia-Chef Huang wies Befürchtungen zurück, die Branche könne durch fortschrittlichere KI-Tools vor einer völligen Umgestaltung stehen. „Es ist tatsächlich eine unglaubliche Zeit, um ein Softwareunternehmen zu sein“, sagte Huang in einer Grundsatzrede auf der Computex-Messe in der taiwanesischen Hauptstadt Taipeh. Er positionierte sich konträr zur Annahme, dass Softwareunternehmen wegen der agentischen KI vom Markt verschwinden werden. (dpa)

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