Unternehmen suchen verstärkt IT-Fachkräfte im Ausland

Deutsche Unternehmen setzen angesichts des Fachkräftemangels immer stärker auf ausländische Spezialisten. IT-Fachkräfte sind hier zu Lande Mangelware, so der Bitkom.

Unternehmen in Deutschland setzen angesichts des Fachkräftemangels immer stärker auf ausländische Spezialisten. Inzwischen sind in jedem sechsten Unternehmen (17 Prozent) Fach- und Führungskräfte aus dem Ausland beschäftigt. Vor einem Jahr waren es erst 13 Prozent. Unter den Großunternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern arbeiten sogar in jedem zweiten Unternehmen (51 Prozent)  Mitarbeiter einer anderen Nationalität. Jedes neunte Unternehmen (11 Prozent) plant aktuell, Fachkräfte im Ausland zu rekrutieren, unter den Großunternehmen sind es sogar rund zwei Drittel (64 Prozent), so das Ergebnis einer Bitkom-Studie.

IT-Fachkräfte und Controller sind in Deutschland Mangelware, so der Branchenverband weiter. 60 Prozent der Unternehmen, die im Ausland nach Mitarbeitern suchen, geben an, im Inland nicht genügend qualifizierte Bewerber zu finden. Unter den Großunternehmen sind es sogar 78 Prozent. „Der Fachkräftebedarf lässt sich ohne Zuwanderung nicht decken. In Deutschland gibt es allein rund 40.000 offene und oft schwer zu besetzende Stellen für IT-Spezialisten quer durch alle Branchen“, betont Axel Pols, Geschäftsführer der Bitkom Research GmbH. „Im Ausland sind Mitarbeiter mit vielen in Deutschland kaum verfügbare Qualifikationen vorhanden.“ Eingestellt werden sollen vor allem IT-Fachkräfte und Controller. 53 Prozent der Unternehmen, die im Ausland rekrutieren, wollen Spezialisten für Informationstechnologie und Telekommunikation nach Deutschland holen, 52 Prozent Controller.

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments

Anleger lassen Luft aus KI-Aktien

Herbe Kursverluste an der südkoreanischen Börse haben am Dienstag auch an Europas Aktienmärkten ihre Spuren hinterlassen.

EU genehmigt Millionen für Chip-Testsysteme aus München

Mikrochips stecken in Smartphones, Autos, Computern. Sie werden immer komplizierter - und auch, sie zu testen. Ein Münchner Start-up will die Lösung bauen.

Elovade nimmt Paessler und Sendmarc ins Portfolio auf

Der Value-Added-Distributor Elovade erweitert sein Herstellerportfolio um die Monitoring-Lösung PRTG Enterprise Monitor von Paessler sowie die DMARC-Plattform von Sendmarc.
ANZEIGE
ANZEIGE