Ukraine-Krieg drückt Geschäftsklima in der ITK-Branche

Unter dem Eindruck des Krieges in der Ukraine und seiner wirtschaftlichen Folgen hat sich das Geschäftsklima in der deutschen Digitalbranche messbar eingetrübt.

Unter dem Eindruck des Krieges in der Ukraine und seiner wirtschaftlichen Folgen hat sich das Geschäftsklima in der deutschen Digitalbranche messbar eingetrübt. Im März gab der Index für die aktuelle Geschäftslage um 2,8 auf 39,8 Punkte nach. Die Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate gingen stark zurück und fielen auf -3,9 Punkte und damit in den negativen Bereich. Im Vergleich zum Vormonat ist das ein Minus von 21,8 Punkten. Der Bitkom-ifo-Digitalindex, der sich aus der Einschätzung von Geschäftslage und Geschäftserwartungen berechnet, ging um 13,1 Punkte zurück und notierte nun bei 16,8 Punkten.

«Der verbrecherische russische Angriffskrieg in der Ukraine hat die bislang vorherrschende Zuversicht für einen wirtschaftlichen Aufschwung umgekehrt. Trotz einer weiterhin exzellenten aktuellen Geschäftslage sind die Erwartungen an die kommenden sechs Monate verhalten », sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. «Da ist wenig tröstlich, dass das Geschäftsklima in der Digitalbranche weiterhin sehr viel besser ist als in der Gesamtwirtschaft. Dieser Krieg führt uns vor Augen, wie wichtig digitale Souveränität und Resilienz sind. Digitale Technologien sind unverzichtbar, um die Sicherheit und Handlungsfähigkeit von Demokratien gerade in Krisen wie der Pandemie und bei militärischen Bedrohungen zu festigen.»

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments

Markus Fleischer kehrt zu Kodak Alaris zurück

Markus Fleischer ist wieder für Kodak Alaris tätig. Als Sales Director DACH übernimmt er die Vertriebsverantwortung für Deutschland, Österreich und die Schweiz sowie erneut die Geschäftsführung der Kodak Alaris Germany GmbH.

CDU-Politiker warnt vor neuer Dimension der Cyberbedrohung

Eine Sicherheitslücke trifft Websites weltweit, Behörden schalten Angebote ab. Der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums für die Geheimdienste sieht in dem IT-Vorfall einen Wendepunkt.

Smartphone-Markt bricht im dritten Quartal ein

Der weltweite Smartphone-Markt ist im dritten Quartal 2026 deutlich geschrumpft. Laut IDC gingen die Auslieferungen gegenüber dem Vorjahr um 22 Prozent auf 255,3 Millionen Geräte zurück. Hauptursachen sind stark gestiegene Speicherkosten und anhaltende Lieferengpässe.