T-Systems soll bis 2019 profitabel sein

Bei der Deutschen Telekom sollen alle Unternehmensteile ab 2019 zum Wachstum beitragen - auch die schwächelnde Großkundentochter T-Systems.

Die Deutsche Telekom will in den kommenden Jahren ihr Wachstumstempo halten. Bis zum Jahr 2021 solle der Umsatz im Schnitt pro Jahr um ein bis zwei Prozent zulegen, teilte der Konzern am Donnerstag anlässlich eines Kapitalmarkttages in Bonn mit. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) dürfte im gleichen Zeitraum um zwei bis vier Prozent steigen pro Jahr, der freie Barmittelfluss (Free Cashflow) um zehn Prozent. Ab 2019 sollen alle Konzerneinheiten zum Wachstum beitragen, auch die Tochter T-Systems soll wieder auf Kurs kommen.

Die Dividende wird die Telekom künftig an die Entwicklung des Gewinns je Aktie (EPS) koppeln. Die Untergrenze für die Gewinnausschüttung liegt weiterhin bei 50 Cent je Aktie. Beim EPS peilt der Konzern 1,20 Euro an im Jahr 2021. Der angekündigte Zusammenschluss der Tochter T Mobile US mit dem Wettbewerber Sprint ist in den Planungen nicht berücksichtigt. Die indirekten Kosten will die Telekom bis 2021 außerhalb den USA um 1,5 Milliarden Euro senken. Dazu sollen Automatisierung und Digitalisierung beitragen. Gleichzeitig sollen die Investitionen in den Ausbau der Netze hoch bleiben. (dpa)

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