Beim Synaxon IT-Sicherheitsforum 2026 kamen in Schloß Holte-Stukenbrock rund 130 IT-Dienstleister, Anbieter von IT-Sicherheitslösungen und Experten zusammen, um aktuelle Herausforderungen der IT-Sicherheit sowie Strategien für den Mittelstand zu diskutieren. Im Mittelpunkt standen Themen wie Cyberresilienz, Mitarbeitersensibilisierung, Haftungsfragen und Sicherheitskonzepte für kleine und mittelständische Unternehmen.
Grundlage der Diskussionen waren unter anderem Ergebnisse der Wirtschaftsschutzstudie von Bitkom. In seiner Keynote stellte Nemo Buschmann die aktuelle Bedrohungslage für Unternehmen vor und verwies darauf, dass neun von zehn Unternehmen von Angriffen betroffen seien. Zudem betonte er die Bedeutung organisatorischer und mentaler Vorbereitung auf Krisensituationen.
Ein weiterer Schwerpunkt war der Faktor Mensch in der IT-Sicherheit. Sascha Bolmer (Alphasolid IT GmbH) erläuterte, dass Angreifer häufig Phishing- und Vishing-Methoden nutzen, und verwies auf interaktive Mitarbeiterschulungen als Bestandteil von Sicherheitskonzepten.
Auch rechtliche Aspekte standen auf der Agenda. Viviane Stock (SMK AG) thematisierte Haftungsrisiken sowie Anforderungen an Cyberversicherungen und ging auf Vertragsgestaltung und Verantwortlichkeiten in Unternehmen ein.
In einer Podiumsdiskussion diskutierten Vertreter mehrerer Systemhäuser unterschiedliche Ansätze für IT-Sicherheitskonzepte im Mittelstand. Dabei bestand Einigkeit darüber, dass ein definierter Mindeststandard an IT-Sicherheit unabhängig von Unternehmensgröße oder Budget notwendig ist.



