Studie: Deutsche gehen skeptisch an Digitalisierung heran

Ein Großteil der Bürger in Deutschland sieht den technologischen Wandel der Arbeitswelt etwa durch fortschreitende Digitalisierung skeptisch, so eine Studie.

Ein Großteil der Bürger in Deutschland sieht den technologischen Wandel der Arbeitswelt etwa durch fortschreitende Digitalisierung skeptisch. Wie eine am Freitag veröffentlichte Umfrage im Auftrag des Bundesbildungsministeriums ergab, fürchten acht von zehn Bürgern (81 Prozent), dass dadurch mehr Menschen beruflich abgehängt werden. Nur 16 Prozent teilen diesen Pessimismus nicht. Deutlich mehr als die Hälfte der Befragten (58 Prozent) nehmen an, dass die Veränderungen Arbeitsplätze kosten – 9 Prozent vermuten, dass durch Digitalisierung und Roboter mehr Jobs geschaffen werden als verloren gehen.

84 Prozent gehen davon aus, dass durch die Digitalisierung der Unterschied zwischen hohen und niedrigen Gehältern weiter zunimmt, ermittelte das Institut Kantar Emnid unter 1.004 Befragten. Zugleich können sich 73 Prozent vorstellen, dass in Zukunft die Technik hilft, Menschen mit Beeinträchtigungen besser an der Arbeitswelt teilhaben zu lassen. Fast sechs von zehn Bürgern (58 Prozent) rechnen damit, dass ein Großteil der arbeitenden Bevölkerung im Jahr 2030 von zu Hause oder einem anderen Ort aus dem Job nachgeht. 80 Prozent können sich vorstellen, dass ein Großteil der Routineaufgaben dann nicht mehr von Menschen, sondern von Maschinen und Programmen erledigt wird. Beim Einfluss der Digitalisierung auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind die Meinungen geteilter: 52 Prozent erwarten positive Effekte, 41 Prozent eher nicht. (dpa)

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