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Samstag, Februar 21, 2026

Riverbed baut Storage-Channel aus

Riverbed will im Storage-Bereich wachsen und neue Partner gewinnen. Ein Teil des Storage-Portfolios wurde jedoch kürzlich an NetApp verkauft.

Riverbed kommt ursprünglich aus dem Geschäft mit WAN-Optimierung. Dort hält die Firma einen Marktanteil von rund 60 Prozent. Und das, obwohl mit Netzwerk-Primus Cisco ein Schwergewicht in diesem Segment mitmischt. Doch der Hersteller hat sich im Laufe der Zeit von einer Produkt- zu einer Portfolio-Firma gewandelt, wie es Christian Bülles, Channel-Manager bei Riverbed, im Gespräch mit ChannelObserver umschreibt. Mittlerweile sichert der Anbieter Service-Level von Applikationen weltweit. Zum Portfolio gehören Lösungen für interne Netzwerksicherheit, Performance Monitoring und Visibility von Applikationen. Den Aufgabenbereich des Unternehmens beschreibt Bülles mit „Location Independent Computing“. Künftig will der Netzwerk-Spezialist verstärkt im Storage-Bereich wachsen. Deswegen wurde auch die Distribution erweitert. Neben Arrow und Zycko ist neuerdings auch VAD Tim dabei, der das Speichergeschäft voranbringen soll. Ende Oktober verkaufte Riverbed mit der Appliance SteelStore jedoch einen Teil des Storage-Portfolios für 80 Millionen Dollar an NetApp. Bei SteelStore handelt es sich um Cloud-Storage-Appliances, die On-Premise-Cache mit Online-Backup kombinieren. Zuvor lief die Linie unter dem Brand „Whitewater“. Trotzdem halte man an den Wachstumszielen im Speicher-Bereich fest, wie Bülles versichert: „Wir haben ja nicht das Storage-Portfolio an NetApp verkauft, sondern lediglich ein Produkt daraus, nämlich SteelStore. Wir planen weiter Wachstum mit SteelFusion, dem Hauptprodukt der Linie.“

Dabei war der Einstieg in den neuen Geschäftsbereich kein Selbstläufer. „Wir mussten erst die Storage-Sprache lernen“, betont der Channel-Manager. Derzeit arbeitet das Unternehmen mit rund 50 Partnern in Deutschland zusammen. Für seine Storage-Lösungen sucht Riverbed noch weitere Systemhäuser. Die Anzahl der entsprechenden Zertifizierungen wurde deutlich erhöht. „Storage setzt einen anderen Channel voraus. Da wollen wir über Tim weiter Fuß fassen und auch neue Händler gewinnen“, so Riverbed-Manager Bülles.

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