OpenAI macht KI-Video-App Sora dicht

Der ChatGPT-Entwickler OpenAI stellt seine KI-Video-App Sora ein, die kurze Clips per Sprachvorgabe erzeugen kann.

Der ChatGPT-Entwickler OpenAI stellt seine KI-Video-App Sora ein, die kurze Clips per Sprachvorgabe erzeugen kann. Die erstmals 2024 vorgestellte Sora-Software erregte viel Aufsehen und wurde zum Teil als zukunftsweisend für das Videogeschäft bezeichnet, da sie täuschend echt aussehende Umgebungen und Personen produziert. Mit einer eigenständigen App bekamen Nutzer vor einem halben Jahr auch die Möglichkeit, selbst in den Videos aufzutauchen.

OpenAI machte keine Angaben dazu, weshalb und wann genau Sora eingestellt wird. In US-Medienberichten war in den vergangenen Wochen die Rede davon, dass der KI-Vorreiter die Konkurrenz von Rivalen wie Anthropic und Google zu spüren bekomme und sich deshalb stärker auf das potenziell lukrative Geschäft mit Unternehmen konzentrieren wolle.

Keine Ablenkungen

Die für Apps zuständige OpenAI-Managerin Fidji Simo schrieb bereits vergangene Woche auf der Online-Plattform X, Unternehmen durchlebten Phasen der Experimente und der Fokussierung. Dabei sei es wichtig, sich nicht ablenken zu lassen.

Sora brachte in den vergangenen Monaten viele mit Hilfe Künstlicher Intelligenz generierte Videos hervor, die sich über soziale Netzwerke verbreiteten. Die App selbst war auch als eine Art Social-Media-Plattform gedacht.

Keine Milliarde von Disney

Mit dem Aus für Sora werde auch ein im Dezember vereinbarter Milliarden-Deal mit Disney hinfällig, berichtete das Branchenblatt „Hollywood Reporter“. Disney hatte damals angekündigt, eine Milliarde Dollar in OpenAI zu investieren und Figuren des Konzerns wie Micky Maus und Iron Man in die Videos einbauen zu lassen. (dpa)

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