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Dienstag, Februar 17, 2026

Nvidia-Umsatz steigt um fast 70 Prozent

Der KI-Boom lässt das Geschäft des Chipkonzerns Nvidia trotz Problemen im China-Geschäft weiter rasant wachsen.

Der KI-Boom lässt das Geschäft des Chipkonzerns Nvidia trotz Problemen im China-Geschäft weiter rasant wachsen. Im vergangenen Quartal sprang der Umsatz im Jahresvergleich um 69 Prozent auf rund 44,1 Milliarden Dollar (38,8 Mrd Euro) hoch. Nvidia übertraf damit Erwartungen der Wall Street. Im Vergleich zum Quartal davor gab es ein Plus von zwölf Prozent.

Die US-Exporthürden bremsen unterdessen spürbar das Nvidia-Geschäft in China. Allein im laufenden Vierteljahr werden dem Konzern nach eigener Schätzung dadurch Erlöse von acht Milliarden Dollar entgehen. Im vergangenen Quartal musste Nvidia deswegen 4,5 Milliarden Dollar abschreiben. Es sei eine Milliarde weniger gewesen als zunächst erwartet, da ein Teil der Technik anderweitig verwendet worden sei, hieß es.

US-Regierung bremst China-Geschäft

Schon unter dem vorherigen Präsidenten Joe Biden schufen die USA Hürden für den Verkauf der modernsten Hochleistungschips nach China. Nvidia konnte deswegen an chinesische Unternehmen nur eine langsamere Version mit dem Namen H20 liefern. Doch selbst diese Chipsysteme fallen seit Mitte April angesichts der Handelspolitik von Bidens Nachfolger Donald Trump unter Exportbeschränkungen.

Nvidia-Chef Jensen Huang sagte bereits, dem Konzern dürften dadurch insgesamt Erlöse von 15 Milliarden Dollar entgehen. Er kritisiert, die US-Regierung sporne dadurch das Entstehen einheimischer Nvidia-Rivalen in China an. Für das laufende Quartal prognostizierte Nvidia trotz der Einbußen im chinesischen Markt einen Umsatz von 45 Milliarden Dollar .

Der Gewinn von Nvidia stieg im vergangenen Quartal im Jahresvergleich um gut ein Viertel auf fast 18,8 Milliarden Dollar. Für die Aktie ging es im nachbörslichen Handel um gut vier Prozent aufwärts. (dpa)

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