Nokia kämpft weiter mit Umsatzschwund und Verlusten

Der Netzwerkausrüster Nokia ringt weiter mit der Investitionszurückhaltung der Telekombranche.

Der Netzwerkausrüster Nokia ringt weiter mit der Investitionszurückhaltung der Telekombranche. Der Umsatz sank im ersten Quartal im Vorjahresvergleich um 2,4 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag im finnischen Espoo mitteilte. Ohne Rückenwind von Wechselkursen wäre das Minus noch größer gewesen. Allerdings lag das vor allem an Rückgängen bei internetbasierten Netzen sowie im Festnetz, die Umsätze mit Mobilfunkausrüstung blieben dagegen weitgehend stabil. Der um Sonderposten bereinigte operative Gewinn sank um ein Prozent auf 341 Millionen Euro, fiel damit aber wie auch der Erlös besser aus als von Experten gedacht.

Unter dem Strich stand wie im Vorjahr wegen der Kosten für die milliardenschwere Alcatel-Lucent-Übernahme ein Verlust für die Aktionäre, der aber mit 488 Millionen Euro geringer ausfiel als vor einem Jahr mit 609 Millionen. Die Prognose bestätigten die Finnen. (dpa)

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