Kassenspezialist rüstet sich für Apple Pay

Die iPad-Kasse von Orderbird unterstützt jetzt auch Zahlung per NFC. Hersteller positioniert sich als einer der ersten Anbieter für Apple Pay.

Der Berliner Anbieter von iPad-Kassen Orderbird führt sein erstes System mit dem kontaktlosen Bezahlen per NFC-Funk ein. Das schafft die technischen Voraussetzungen, um den iPhone Bezahldienst Apple Pay und andere Smartphone-Brieftaschen zu unterstützen. «Wir werden mit hoher Wahrscheinlichkeit einer der ersten Anbieter sein, die Apple Pay-kompatibel sind», sagte Orderbird-Mitgründer Patrick Brienen der Deutschen Presse-Agentur. Die neue Bezahllösung mit dem Lesegerät wurde gemeinsam mit dem Zahlungsabwickler Concardis entwickelt, hinter dem die deutschen Banken und Sparkassen stehen. Die Zusammenarbeit mit Concardis erlaube Orderbird auch eine «aggressive Preissetzung». Von Apples iPhone-Bezahldienst wird ein Schub für das Bezahlen per NFC erwartet. Der Konzern setzt darauf, dass die Bestätigung per Fingerabdruck auf dem iPhone-Sensor statt PIN-Eingabe oder Unterschrift die Kunden anlocken wird. Apple Pay ist zunächst nur in den USA verfügbar.

Orderbird hat mit seinen iPad-Kassen vor allem die Gastronomie-Betriebe im Blick und konkurriert mit etablierten Anbietern von Karten-Terminals. Im vergangenen Jahr wurden an den Kassen nach Schätzungen der Analysefirma Berg Insight rund 9,5 Millionen Kartenlesegeräte mit NFC installiert. In Westeuropa und den USA würden inzwischen mindestens drei Viertel der neuen Terminals mit NFC-Funktion ausgeliefert, hieß es am Dienstag. (dpa)

   

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