Die weltweiten Smartphone-Auslieferungen sind im zweiten Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,7 Prozent auf 277,5 Millionen Geräte gesunken. Das geht aus vorläufigen Zahlen des Marktforschungsunternehmens IDC hervor. Damit verzeichnet der Markt das zweite Quartal in Folge einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr.
Als wesentlichen Grund nennt IDC die anhaltende Speicherchip-Knappheit. Die gestiegenen Speicherkosten belasteten insbesondere Hersteller, die auf preisgünstige Smartphones spezialisiert sind. Laut IDC haben sich die Kosten für Speicherchips innerhalb eines Jahres nahezu verdreifacht und machen bei Einstiegsgeräten inzwischen mehr als 65 Prozent der Materialkosten aus.
Samsung behauptete mit 62,7 Millionen ausgelieferten Smartphones und einem Marktanteil von 22,6 Prozent die Spitzenposition. Apple belegte mit 55,8 Millionen Geräten und einem Marktanteil von 20,1 Prozent den zweiten Platz. Beide Hersteller steigerten ihre Auslieferungen gegenüber dem Vorjahresquartal um 8,1 beziehungsweise 15,3 Prozent und waren die einzigen Unternehmen unter den fünf größten Anbietern mit Wachstum.
Xiaomi blieb mit 31,2 Millionen ausgelieferten Smartphones auf Rang drei, verzeichnete jedoch einen Rückgang von 26,3 Prozent. OPPO und vivo belegten mit 28,8 beziehungsweise 21,2 Millionen Geräten die Plätze vier und fünf. Beide Hersteller mussten ebenfalls zweistellige Rückgänge hinnehmen.
Nach Angaben von IDC blieb die Rangfolge der fünf größten Smartphone-Hersteller gegenüber dem Vorquartal unverändert. Huawei hob das Marktforschungsunternehmen als Ausnahme hervor: Das Unternehmen erzielte im Jahresvergleich ein Auslieferungswachstum von 20,9 Prozent, gehört jedoch weiterhin nicht zu den fünf größten Smartphone-Anbietern weltweit.


