Bechtle übernimmt Betrieb der zentralen IT-Plattform der bayerischen Justiz

Bechtle hat vom Bayerischen Staatsministerium der Justiz den Zuschlag für den Betrieb und die Weiterentwicklung der zentralen IT-Plattform der bayerischen Justiz erhalten.

Bechtle hat vom Bayerischen Staatsministerium der Justiz den Zuschlag für den Betrieb und die Weiterentwicklung der zentralen IT-Plattform der bayerischen Justiz erhalten. Der Rahmenvertrag umfasst den Betrieb, die Weiterentwicklung und den Support von rund 17.500 IT-Arbeitsplätzen. Die Vertragslaufzeit beginnt am 1. Januar 2027 und beträgt zunächst sechs Jahre. Das maximale Auftragsvolumen liegt bei bis zu 250 Millionen Euro.

Zum Leistungsumfang gehören der Betrieb der zentralen IT-Plattform bajTECH, Managed Services, Projekt- und Beratungsleistungen sowie die Versorgung mit IT-Hardware. Darüber hinaus übernimmt Bechtle die Betreuung von zwei Rechenzentren und 220 Standorten der bayerischen Justiz. Zu den weiteren Leistungen zählen unter anderem der Betrieb von Domäne, Infrastruktur und Clients, Service-Desk-Leistungen, Unified Communications sowie die technische Ausstattung von Besprechungs- und Sitzungssälen. Optional sind zusätzliche Projektleistungen, Migrationen zentraler Dienste in ein staatliches Rechenzentrum sowie der Ausbau spezialisierter Kommunikationsinfrastrukturen vorgesehen.

Die Gesamtverantwortung für das Projekt liegt beim Bechtle IT-Systemhaus München/Regensburg. An der Umsetzung beteiligt sind mehrere Unternehmen der Bechtle Gruppe sowie ausgewählte Partner. Dazu gehören Bechtle Managed Services für Betriebsleistungen und die Arktis IT solutions GmbH für den Betrieb der Sitzungssaalausstattung.

Die Transition hat bereits begonnen und soll bis Ende 2026 abgeschlossen werden. In dieser Phase werden bestehende Systeme und Prozesse des bisherigen Dienstleisters überführt sowie die organisatorischen und technischen Voraussetzungen für den Regelbetrieb geschaffen. Der operative Betrieb startet zum 1. Januar 2027. Laut Bechtle orientiert sich das Projekt an den Anforderungen der Informationssicherheit nach ISO 27001 auf Basis des BSI-Grundschutzes.

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