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Sonntag, Februar 22, 2026

Fujitsu: «Komponenten-Probleme bis zum Jahresende»

Fujitsu erwartet eine eingeschränkte Komponenten-Verfügbarkeit noch mindestens bis zum Jahresende. Die Preise für Notebooks werden ab Juni erhöht.

Fujitsu hat gerade ein komplettes Corona-Geschäftsjahr hinter sich gebracht. Santosh Wadwa, Head of Product Channel Sales Zentraleuropa bei Fujitsu, spricht im Gespräch mit ChannelObserver von einem «steinigen Weg», trotzdem seien alle Ziele erreicht worden. Desktops, PCs und Server werden mittlerweile komplett in Tschechien gefertigt. Lieferschwierigkeiten gibt es derzeit bei Notebooks. «Die eingeschränkte Verfügbarkeit der Komponenten wird uns mindestens noch bis zum Ende des Kalenderjahres begleiten», so Wadwa. Bis zum Mai habe der Anbieter trotz der Komponenten-Probleme keine Preiserhöhungen durchgeführt. Der Konkurrent HP hatte zu diesem Zeitpunkt bereits seine Listenpreise um bis zu 15 Prozent gesteigert. Ab Juni werde es allerdings zu einer Erhöhung der Preise bei Notebooks zwischen 5 und 10 Prozent kommen, kündigt Wadwa an. «In der Distribution sind wir bei Notebooks, beispielsweise Lifebooks, trotz der derzeitigen Probleme auf dem Markt noch lieferfähig», sagt Wadwa. Für Server gibt der Hersteller sogar ein Lieferversprechen ab. Um eventuelle Allokationen zu kompensieren, setzt Fujitsu ab sofort bei Servern auch auf CPUs vom Intel-Konkurrenten AMD. Über den Fujitsu Web Architekten (www.fujitsu.com/de/products/configurator/) haben Partner die Möglichkeit, die Komponentenverfügbarkeit einzusehen und somit bei Bedarf ihre Bestellungen so zu gestalten, dass sie schlecht verfügbare durch gut lieferbare Komponenten ersetzen.

Aufgrund der Konsolidierung im Markt habe der Anbieter einige Partner verloren. Dies werde aber durch die höheren Umsätze pro Unternehmen kompensiert, betont der Fujitsu-Manager. Die Investitionen in den Channel will der Anbieter in den kommenden Monaten fortsetzen. Das Ziel sei ein profitables Wachstum der Partner: Das neue «Flat-Bonus-Geschäftsmodell», ab dem ersten Euro gibt es entsprechende Boni, soll fortgeführt werden. Neben dem vereinfachten Bonusmodell gibt es Eigeninvest- und Demokonditionen, Partnerincentive-Programme, Finanzierungsangebote, Dealregistrierung und Salespush-Programme. «Gemeinsam mit unseren Partnern werden wir den Market-Share erhöhen», ist Wadwa überzeugt.

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