Chipkonzern Broadcom bleibt optimistisch

Der Chipkonzern Broadcom ist für das laufende zweite Quartal optimistisch.

Der Chipkonzern Broadcom ist für das laufende zweite Quartal optimistisch. In den drei Monaten bis Ende April dürfte der Umsatz zum Vorjahreszeitraum um 47 Prozent auf rund 22 Milliarden US-Dollar (18,9 Mrd Euro) zulegen, teilte der Apple-Zulieferer am Mittwoch in San Jose mit. Analysten hatten im Schnitt 20,5 Milliarden erwartet.

Rund 68 Prozent des Erlöses sollen als um Sondereffekte bereinigtes operatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) beim Konzern hängen bleiben. Wie der Chipkonzern Nvidia profitiert auch Broadcom vom KI-Boom und hohen Investitionen von Techunternehmen in Datenzentren.

Entsprechend kletterte der Umsatz im ersten Geschäftsquartal (per Ende Januar) um 29 Prozent auf 19,3 Milliarden Dollar. Die bereinigte, operative Marge lag bei 68 Prozent. Unter dem Strich verdiente Broadcom 7,3 Milliarden Euro und damit 34 Prozent mehr als vor einem Jahr. Der Konzern kündigte zudem Aktienrückkäufe für bis zu zehn Milliarden Dollar an. Die Aktie trat nachbörslich nach anfänglichen Verlusten auf der Stelle. (dpa)

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