Bechtle erweitert sein nachhaltiges Portfolio um das Angebot «Bechtle CO₂-Conscious IT». Der neue Service ermöglicht es Kunden, CO₂-Emissionen zu kompensieren, die bei Produktion und Anlieferung von IT-Hardware entstehen.
Für die Umsetzung arbeitet Bechtle mit dem Berliner Unternehmen Goodcarbon zusammen. Die Emissionen werden durch Bechtle berechnet und in Reportings ausgewiesen. Auf dieser Basis können Kunden die ermittelte Emissionsmenge über ausgewählte Projekte kompensieren.
Goodcarbon setzt nach eigenen Angaben ein spezielles Framework ein, um naturbasierte Klimaschutzprojekte (Nature-Based Solutions, NbS) zu entwickeln, zu bewerten und zu überwachen. Die Projekte werden hinsichtlich Klimawirkung, Biodiversität und sozialer Effekte geprüft. Laut Goodcarbon können Unternehmen mit den ausgewählten Projekten sogenannte Beyond-Value-Chain-Mitigation-Maßnahmen gemäß den Anforderungen der Science Based Targets initiative (SBTi) nachweisen. Dabei handelt es sich um Klimaschutzmaßnahmen außerhalb der eigenen Wertschöpfungskette.
Die bei Herstellung und Transport von IT-Hardware entstehenden Emissionen werden nach dem Greenhouse Gas Protocol (GHG) als Scope-3-Emissionen bilanziert. Mit dem neuen Service können Unternehmen und öffentliche Auftraggeber diese Emissionen entsprechend den Vorgaben des GHG in ihrer CO₂-Bilanz berücksichtigen.
Bechtle kündigte zudem an, im Rahmen der eigenen Klimaschutzstrategie 2030/2050 sowie der SBTi-Reduktionsziele ebenfalls mit Goodcarbon bei der Kompensation nicht vermeidbarer Emissionen zusammenzuarbeiten.







