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Dienstag, Februar 24, 2026

Atoss Software wird bei Zielen zuversichtlicher

Der Software-Anbieter Atoss Software wird nach besser als erwarteten Zahlen für 2022 zuversichtlicher für die Folgejahre.

Der Software-Anbieter Atoss Software wird nach besser als erwarteten Zahlen für 2022 zuversichtlicher für die Folgejahre. Nach einer ersten Durchsicht der Ergebnisse für das abgelaufene Jahr seien die eigenen Ziele für alle wichtigen Finanzkennzahlen übererfüllt worden, teilte der SDax-Konzern am Montag in München mit. In der Folge hob Atoss Software die Prognose für die Umsätze der Jahre 2023 bis 2025 deutlich an. Bei den Aktionären kam das gut an. Der Kurs stieg um gut fünf Prozent.

Die Erlöse seien 2022 auf 113 bis 114 Millionen Euro gestiegen, teilten die Münchner weiter mit. Zuletzt hatte Atoss Software einen Jahresumsatz von 110 Millionen Euro angepeilt, nach 97,1 Millionen Euro im Vorjahr. Analysten hatten im Mittel 112 Millionen auf dem Schirm. Zur Umsatzentwicklung habe vor allem der Bereich Cloudlösungen mit einem Umsatzplus von mehr als 70 Prozent beigetragen.

Vom Umsatz seien 26 bis 27 Prozent als operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern hängen geblieben. Damit übertraf die Ebit-Marge die zuletzt angepeilten 25 Prozent. Die Softwareauftragseingänge seien im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 35 Prozent auf über 52 Millionen Euro geklettert.

Aufgrund der guten Geschäftsentwicklung und guten Auftragslage hob das Unternehmen seine bisherigen Prognosen für die Jahre 2023 bis 2025 an. Für 2023 werde nun ein Gesamtumsatz von 135 Millionen Euro statt der bisher 125 Millionen Euro sowie eine Ebit-Marge von jedenfalls 27 Prozent erwartet, hieß es. Für 2024 rechnet der Konzern mit einem Umsatz von 160 Millionen Euro und für 2025 mit einem Umsatz von 190 Millionen Euro. Zuvor hatte der Software-Anbieter hier 145 Millionen beziehungsweise 170 Millionen Euro auf dem Zettel. Die Marge soll bis 2025 auf jedenfalls 30 Prozent steigen.

Weitere Informationen will das Unternehmen am 31. Januar 2023 im Rahmen der Vorstellung seiner Gesamtjahresergebnisse 2022 veröffentlichen. (dpa)

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