Aktien: US-Softwaretitel schwach – Bericht schürt wieder KI-Sorgen

Die Aktien von US-Softwareunternehmen haben am Dienstag unter erneut aufflammenden Sorgen über einen Bedeutungsverlust durch den zunehmenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) gelitten.

Die Aktien von US-Softwareunternehmen haben am Dienstag unter erneut aufflammenden Sorgen über einen Bedeutungsverlust durch den zunehmenden Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) gelitten. Im New Yorker Leitindex Dow Jones Industrial war Salesforce mit minus 5,5 Prozent größter Verlierer, während es für Microsoft um 2,6 Prozent bergab ging.

Im S&P 100 verbilligten sich Oracle und Adobe um 3,9 und 3,3 Prozent, und im Tech-Index Nasdaq 100 büßten Atlassian 7,7 Prozent ein. Außerhalb der bekannten Indizes ging es für UiPath und Hubspot um 9,4 beziehungsweise 8,7 Prozent bergab.

Einem Bericht des renommierten Tech-Branchenblatts „The Information“ zufolge, der sich auf mit der Angelegenheit vertraute Personen beruft, entwickelt die Cloud-Computing-Sparte AWS von Amazon einen KI-Agenten. Dieser soll demnach einige Funktionen in den Bereichen Vertrieb, Geschäftsentwicklung und anderen Abteilungen automatisieren, die von den umfassenden Stellenstreichungen des Technologieriesen betroffen waren, und einen Teil der Arbeitslast von Tausenden technischer Spezialisten in Bereichen wie Cybersicherheit und Servernetzwerke übernehmen.

Bereits in den vergangenen Monaten hatten neue Werkzeuge von KI-Spezialisten wie Anthropic Bedenken hinsichtlich der Wachstumsaussichten etablierter Softwareunternehmen geschürt. Seit Jahresbeginn stehen bei diesen durch die Bank prozentual zweistellige Kursverluste zu Buche.

Schon am Montagabend hatte Anthropic zudem mitgeteilt, sein Chatbot Claude könne nun den Computer eines Nutzers übernehmen, um Aufgaben wie die Navigation in einem Browser und das Ausfüllen von Tabellenkalkulationen zu erledigen. (dpa)

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