Online-Einkäufe aus Nicht-EU-Staaten werden teilweise teurer

Wer sich Waren aus Nicht-EU-Staaten wie China oder den USA im Internet bestellt, muss künftig teils mit höheren Kosten rechnen.

Wer sich Waren aus Nicht-EU-Staaten wie China oder den USA im Internet bestellt, muss künftig teils mit höheren Kosten rechnen. Seit diesem Donnerstag wird in der EU auch für Produkte mit einem Wert unter der bisherigen Freigrenze von 22 Euro eine Umsatzsteuer fällig, wie die EU-Kommission in Brüssel mitteilte. In Deutschland gilt der Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent, unter anderem für Bücher fallen sieben Prozent an. Der eigentliche Zoll gilt weiter für Waren mit einem Wert ab 150 Euro. Kundinnen und Kunden sollen mit den neuen Regeln auch besser vor Überraschungen geschützt werden. Wer bisher Waren von außerhalb der EU bestellt hatte, war teils noch mit versteckten Zusatzkosten für Zoll- oder Kurierdienste konfrontiert. Künftig soll der angegebene Preis auch der Endpreis sein. Händler können sich dafür auf einer Plattform registrieren, die ihnen die Abrechnung der Mehrwertsteuer erleichtert.

Die EU will mit den neuen Vorschriften verhindern, dass Händler aus Nicht-EU-Staaten ihre hiesigen Wettbewerber unterbieten können. Außerdem sollen dadurch Steuerschlupflöcher geschlossen werden, die den EU-Staatskassen geschätzt sieben Milliarden Euro jährlich kosten. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments

Eno wird europäischer Master-Distributor für Nextbase

Eno erweitert die Zusammenarbeit mit dem Dashcam-Anbieter Nextbase und übernimmt die Rolle des Master-Distributors für bis zu 20 europäische Märkte. Der Distributor verantwortet künftig zentral Import, Lagerhaltung und Belieferung und baut damit zugleich sein internationales Automotive-Geschäft aus.

Brodos: Fachhandel soll stärker mit Services und Geschäftskunden wachsen

Rund 550 Teilnehmer und 35 Aussteller sind zum Brodos Mobile Summit 2026 in der Mainzer MEWA Arena zusammengekommen.

Onlinekäufer schicken so viele Pakete zurück wie nie zuvor

Passt nicht? Dann zurück damit! Die Menge an Rücksendungen von Online-Bestellungen steigt und steigt. Das hat laut Experten auch damit zu tun, dass immer mehr Menschen über Smartphone-Apps einkaufen.