Investitionszurückhaltung: IT-Unternehmen GFT senkt Umsatzprognose erneut

Der IT-Dienstleister GFT Technologies hat seine Umsatzprognose für das laufende Jahr erneut gesenkt.

Der IT-Dienstleister GFT Technologies hat seine Umsatzprognose für das laufende Jahr erneut gesenkt. Damit trage man aktuellen Investitionszurückhaltung der Kunden Rechnung, teilte das auf die Digitalisierung von Banken und Versicherungen spezialisierte Unternehmen am Donnerstag in Stuttgart mit. So rechnet GFT 2023 mit einem Umsatz von 800 Millionen bis 810 Millionen Euro, jeweils zehn Millionen weniger als zuvor. Die Ergebnisprognose wurde hingegen bestätigt. GFT hatte bereits im Sommer seinen Ausblick wegen des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds gesenkt. Im Vergleich zum 2022er-Umsatz von 730 Millionen Euro signalisiert das Unternehmen aber weiterhin deutliches Wachstum.

In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres stieg der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zehn Prozent auf 594,6 Millionen Euro, wie es weiter hieß. Dabei gingen die Erlöse im Versicherungsgeschäft leicht zurück. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern legte um sieben Prozent auf 52,1 Millionen Euro zu. Netto verdiente GFT mit 34,8 Millionen Euro drei Prozent mehr. Analysten hatten mit etwas mehr gerechnet. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

Michael Lang wird Dach-Chef von Xerox

Die Xerox Holdings Corporation hat bekannt gegeben, dass Michael Lang zum Geschäftsführer für Deutschland, Österreich und die Schweiz (DACH) ernannt wurde.

US-Softwareaktien sacken ab

Aktien aus dem US-Softwaresektor haben am Donnerstag in teils heftigem Ausmaß unter alten und neuen Sorgen gelitten.

Nokia verdient dank KI-Strategie mehr als erwartet

Der Netzwerkausrüster Nokia hat im ersten Quartal den operativen Gewinn gesteigert und damit die Erwartungen übertroffen.