Ingram: Restrukturierung drückt auf den Gewinn

Ingram Micro konnte im ersten Quartal seinen Umsatz zwar steigern, doch Kosten für das Restrukturierungsprogramm belasten das Ergebnis.

Im ersten Quartal konnte Broadliner Ingram Micro seinen Umsatz leicht um ein Prozent auf 10,4 Milliarden Dollar steigern. Der Nettogewinn fiel allerdings von 49,8 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum auf 24,8 Millionen Dollar. Der Konzern führt den Rückgang auf das kürzlich gestartete Restrukturierungsprogrammund auf die Integration von BrightPoint zurück. CEO Alain Monie spricht trotzdem von „einem guten Start ins Jahr 2014“. In Europa und Lateinamerika habe der Distributor ein starkes Wachstum verbuchen können. Die Marge habe man zudem weiter verbessern können. 

Zugleich kündigt der Broadliner an, seinen Cloud-Marktplatz über eine weltweite Service-Organisation vermarkten zu wollen. Mit dem Cloud Marketplace könne man künftig ein umfassendes Angebot an privaten, öffentlichen und hybriden Cloud-Services anbieten. Dazu habe man die strategische Allianz mit Hersteller Parallels ausgeweitet. Das Lösungs-Portfolio habe man beispielsweise über den Einstieg in das Segment der 3D-Drucker und Distributionsverträge mit MakerBot und 3D Systems ausgebaut. 

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