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Montag, Februar 23, 2026

Ingram Micro: „Es wird keine Reibungsverluste geben“

Nach der angekündigten Neuausrichtung des Broadliners äußert sich die Führungsspitze von Ingram Micro zu den Hintergründen. Reibungsverluste seien nicht zu erwarten, der Weggang der zwei Manager sei „bedauerlich“.

Ab dem ersten August wird es unter der neuen Führung von Marcus Adä als Deutschland-Chef zwei zentrale Bereiche geben: „Volume“ wird von Robert Beck und „Value“ von Klaus Donath geleitet. Donath rückt nun in die Geschäftsleitung auf. Die Vertriebsfunktionen sind im Volume-Bereich und somit bei Robert Beck angesiedelt. Aufgrund der neuen Zuordnungen“ verlassen Christoph Dassau und Christian Schneider den Broadliner (ChannelObserver berichtete).

Für den neuen Europachef Gerhard Schulz ist der Umbau des Managements eine Folge der strategischen Ausrichtung auf „VVV – Volume, Value, Vertical“. Die Organisation habe nicht mehr zur VVV-Strategie gepasst. „Das mussten wir korrigieren. Wir haben intensiv an der Neuausrichtung gearbeitet“, so Schulz währen einer Telefonkonferenz für die Presse. „Es gibt keine klassischen Bereiche Vertrieb und Marketing mehr, sondern Volume und Value“, ergänzt der neue Deutschland-Chef Marcus Adä. Dem Manager ist es aber ein Anliegen festzustellen, dass der Grossist jetzt nicht „in zwei Bereiche gespalten wird.“ Der Kunde habe immer einen Account Manager als festen Ansprechpartner. Der Vertrieb gliedert sich in das B2B-Geschäft unter der Verantwortung von Alexander Maier, B2C unter Thomas Gross und Exportgeschäft unter David Dupuy. 

Der SMB-Vertrieb, den zuvor Christian Schneider verantwortete, geht jetzt im B2B-Geschäft auf. Reibungsverluste erwartet der Distributor nicht: „Das sind alles erfahrene Mitarbeiter, das wird sehr flüssig ablaufen“, ist Adä überzeugt. Der Großteil der Kunden werde seinen festen Ansprechpartner behalten. Der Weggang von Christoph Dassau und Christian Schneider sei „bedauerlich“, so Adä. Sowohl Schneider als auch Dassau seien „langjährige Mitarbeiter gewesen, die in der Szene bekannt waren.“ Deren Ausscheiden sei „der neuen Struktur geschuldet.“ Zu einem weiteren Personalabbau sei es nicht gekommen. 

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