Ingram Micro: «Es ist ein Ransomware-Angriff»

Ingram Micro ist von einem weltweiten, anhaltenden Systemausfall betroffen. Jetzt hat sich der Broadliner zu Wort gemeldet.

Ingram Micro ist von einem weltweiten, anhaltenden Systemausfall betroffen. Jetzt hat sich der Broadliner zu Wort gemeldet. In einer Erklärung, die auf einer externen Plattform veröffentlicht wurde, bestätigt der Konzern den Verdacht, dass es sich um einen Ransomware-Angriff handelt: «Ingram Micro hat kürzlich Ransomware auf einigen seiner internen Systeme festgestellt. Unmittelbar nach Bekanntwerden des Problems ergriff das Unternehmen Maßnahmen zur Sicherung der betroffenen Umgebung, darunter die proaktive Abschaltung bestimmter Systeme und die Umsetzung weiterer Maßnahmen zur Schadensbegrenzung.»

Außerdem habe man führende Cybersicherheitsexperten hinzugezogen und die Strafverfolgungsbehörden informiert. Man arbeite mit Hochdruck an der Wiederherstellung der betroffenen Systeme, damit Bestellungen bearbeitet und wieder ausgeliefert werden können. «Das Unternehmen entschuldigt sich für Probleme bei Kunden, Partnern und Lieferanten», so die Mitteilung.

Der Blackout bei Ingram begann wohl schon am Donnerstag Abend um 20:00 Uhr. Seitdem sind die Webseiten weltweit von massiven Ausfällen betroffen.

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments

Bitkom: Unterhaltungselektronik schrumpft weiter

Die Talfahrt im deutschen Markt für Unterhaltungselektronik setzt sich fort: Nach dem Allzeithoch im ersten Pandemiejahr 2020 schrumpft die Branche 2026 das sechste Jahr in Folge.

Kaspersky startet Partnerverse für globales Partnernetzwerk

Kaspersky hat mit «Partnerverse» ein neues interaktives Online-Portal für sein weltweites Partnernetzwerk gestartet.

Glasfaser-Internet wird einfach kein Verkaufshit

Im Digitalzeitalter wird ein gutes Internet immer wichtiger. Also her mit dem Glasfaser-Vertrag, könnte man meinen. Pustekuchen: Einer Studie zufolge ist das Interesse an Glasfaser ausbaufähig.
ANZEIGE