Bechtle kappt Ausblick wegen Zurückhaltung von Kunden

Der IT-Dienstleister Bechtle senkt wegen der Investitionszurückhaltung im Mittelstand und dem verhaltenen Geschäft mit Behörden seine Wachstumspläne für dieses Jahr.

Der IT-Dienstleister Bechtle senkt wegen der Investitionszurückhaltung im Mittelstand und dem verhaltenen Geschäft mit Behörden seine Wachstumspläne für dieses Jahr. So geht Vorstandschef Thomas Olemotz jetzt davon aus, dass Umsatz und Vorsteuerergebnis auf dem Niveau des Vorjahres liegen werden, wie das MDax-Unternehmen am Donnerstag in Neckarsulm mitteilte. Bisher hatte das Unternehmen mit deutlichen Zuwächsen bei Umsatz und operativem Ergebnis gerechnet, was bei Bechtle einen Anstieg zwischen 5 und 10 Prozent bedeutet. Die Vorsteuermarge soll wie bisher stabil bleiben. Die Bechtle-Aktie fiel nach der Mitteilung um mehr als 4 Prozent auf ein Tief seit August.

Bereits nach dem ersten Quartal hatte Olemotz über die Zurückhaltung von Kunden geklagt. Im zweiten Quartal ging der Umsatz nun vorläufigen Zahlen zufolge um rund 2 Prozent zurück. Das Vorsteuerergebnis lag demnach bei rund 83 Millionen Euro und damit deutlich unter den selbst erhobenen Markterwartungen, wie es vom Konzern hieß. Die Vorsteuermarge dürfte voraussichtlich 5,6 Prozent betragen. (dpa)

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