Dell verkauft RSA Security

Dell verkauft sein Tochterunternehmen RSA Security Technologies an ein Konsortium unter der Führung der Symphony Technology Group für rund zwei Milliarden Dollar.

Dell verkauft sein Tochterunternehmen RSA Security Technologies an ein Konsortium unter der Führung der Symphony Technology Group für rund zwei Milliarden Dollar, wie der Anbieter am Dienstag bekannt gab. Das Geschäftsportfolio solle vereinfacht werden, so die Begründung des Herstellers. Nach Angaben von Dell umfasst der Barverkauf RSA Archer, RSA NetWitness Platform, RSA SecureID, RSA Fraud and Risk Intelligence und die RSA Conference. Bereits im November vergangenen Jahres begann Dell mit der Suche nach einem Käufer für RSA, wie Bloomberg berichtet. Damals erhoffte sich Dell Verkaufserlöse von rund 1 Milliarde Dollar inklusive Schulden, heißt es weiter. Danach wurde es um diese Pläne ruhig, bis das Wall Street Journal am Montag zuerst von den Gesprächen mit STG berichtet hatte.

Der Verkauf von RSA ist ein weiterer Bestandteil der Strategie von Dell, sich von bestimmten Assets zu trennen. So hatte der Konzern in der Vergangenheit bereits Quest und SonicWall an einen Finanzinvestor verkauft. Wenn der RSA-Deal abgeschlossen ist, wird sich das Security-Portfolio von Dell auf SecureWorks beschränken. Dell hatte den Security-Anbieter im Jahr 2011 übernommen. Zum Kaufpreis wurden damals keine Angaben gemacht, er soll aber bei 612 Millionen Dollar gelegen haben. SecureWorks bietet ein Frühwarnsystem für aufkommende Cyberbedrohungen.

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

TD Synnex: KI wird für Partner zu einem zentralen Bestandteil

TD Synnex analysiert in einem aktuellen Technologie-Report die wichtigsten Entwicklungen auf dem globalen IT-Markt.

Verbände lehnen Apple-Kompromiss zu Anti-Tracking-Abfrage ab

Wenn iPhone-Nutzer zum ersten Mal eine App öffnen, können sie ihr verbieten, Aktivitäten bei anderen Diensten zu erfassen. Die Werbewirtschaft sieht sich dadurch unfair benachteiligt.

Streit um KI im Militär: Anthropic verklagt US-Regierung

Die KI-Firma Anthropic hat die Nutzung ihrer Technik für autonome Waffen und Massenüberwachung verboten - und wurde dafür vom Pentagon ausgebootet. Das Unternehmen wehrt sich mit einer Klage.
ANZEIGE
ANZEIGE