CEBIT mit deutlichem Besucherrückgang

Die Macher der CEBIT haben eine durchweg positive Bilanz für ihr neues Konzept gezogen. Insgesamt lockte die Messe allerdings deutlich weniger Besucher als im Vorjahr an.

Die Macher der CEBIT in Hannover haben am Freitag eine durchweg positive Bilanz für ihr neues Konzept gezogen. Erstmals war die einst weltgrößte Computershow nach Jahren rückläufiger Zahlen in runderneuertem Gewand mit Festival-Charakter an den Start gegangen. «Wir wurden für unseren Mut und für unsere große Entschlossenheit belohnt», sagte Oliver Frese, Vorstand der Deutschen Messe AG. «Alle von uns gesteckten Ziele wurden erreicht.» Insgesamt lockte die CEBIT in neuem Gewand seit Montag allerdings nur 120.000 Menschen auf das Messegelände – und damit noch einmal deutlich weniger als 2017 (mit 200.000 Besuchern). Die alte und neue CEBIT seien aber nicht zu vergleichen, betonte Frese. Aussteller und Partner seien allesamt zufrieden gewesen. Aus Sicht des Bitkom wurden die Erwartungen sogar übertroffen. Der Digitalverband habe seine kleinen und großen Mitgliedsunternehmen befragt, die «durch die Bank sehr zufrieden» seien, sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.

CEBIT-Profi Andreas Bortoli (Systemhaus One) im Einsatz

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CEBIT-Profi Andreas Bortoli (Systemhaus One) im Einsatz

Mit einer Freifläche in der Größe von zehn Fußballfeldern bot die CEBIT erstmals neben den traditionellen Hallen auch viel Platz für Konzerte, Veranstaltungen und Präsentationen, etwa einer stehenden Surf-Welle von Intel, Raum für Roboter und autonome Fahrzeuge oder dem Riesenrad des Software-Konzerns SAP. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hatte zum Auftakt Anfang der Woche die Bedeutung der CEBIT für den Digitalstandort Deutschland herausgestellt. Große Messekunden wie die Telekom oder Vodafone, aber auch Intel, Salesforce und Hewlett-Packard Enterprise hatten die Neuausrichtung als notwendig begrüßt. In unserer Bildergalerie sehen Sie Impressionen von der neuen CEBIT. (mit Material der dpa)

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