Der IT-Dienstleister Cancom hat wegen der weiter anhaltenden Kaufzurückhaltung seine Umsatzprognose für 2026 gesenkt. Der Umsatz dürfte mit nun erwarteten 1,65 bis 1,75 Milliarden Euro die bisherige Prognose von 1,75 bis 1,85 Milliarden verfehlen, teilte der SDax-Konzern am Montag in München mit. Der Kurs der Aktie sackte am Abend auf Tradegate im Vergleich zum Xetra-Schluss um vier Prozent ab.
Der strukturelle Digitalisierungsbedarf sei zwar unverändert hoch. Längere Entscheidungszyklen und Projektverschiebungen, insbesondere im Bereich Workplace, wirkten sich jedoch auf die Kundennachfrage aus, hieß es zur Begründung für den gekappten Ausblick. Die Prognosen für das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) bestätigte Cancom unterdessen.
Im dritten Quartal sank der Umsatz nach vorläufigen Zahlen von 423,9 Millionen im Vorjahr auf rund 412,0 Millionen Euro. Das Ebitda ging von 27,1 auf 24,1 Millionen Euro zurück. Den vollständigen Quartalsbericht will Cancom am 12. November veröffentlichen. (dpa)


