Oracle sorgt für Kurssprung mit mittelfristigem Umsatzziel

Der US-Softwarekonzern Oracle hat seinen Aktien am Mittwoch im späten Handel mit Aussagen im Rahmen einer Investorenkonferenz mächtig Schub gegeben.

Der US-Softwarekonzern Oracle hat seinen Aktien am Mittwoch im späten Handel mit Aussagen im Rahmen einer Investorenkonferenz mächtig Schub gegeben. Lange Zeit hatte sich der Kurs nicht groß vom Vortagsniveau entfernt, doch dann sprang er in Richtung der 150-Dollar-Marke hoch. Zuletzt betrug das Plus fast 12 Prozent auf 145,90 Dollar. Mit dem höchsten Stand seit mehr als einem Monat testete der Kurs die 100-Tage-Linie für den mittel- bis langfristigen Trend.

Oracle setzt sich für das Geschäftsjahr 2030 ein langfristiges Umsatzziel von mehr als 225 Milliarden US-Dollar, was ab dem Geschäftsjahr 2026 einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von über 35 Prozent entspricht. Zudem gab Oracle einen langfristigen Ausblick für den freien Cashflow ab, der über den Schätzungen der Analysten lag. Am Markt hieß es, dies bremse die Sorgen der Investoren hinsichtlich der potenziellen Rendite der KI-Investitionen.

Die sprunghafte Oracle-Erholung am Mittwoch ist für längerfristig investierte Anleger jedoch nur ein kleiner Lichtblick, denn seit dem Rekordhoch im September 2025 zeigt der Weg der Aktie schon deutlich nach unten. Auch in der diesjährigen Bilanz bleiben sie mit etwa einem Viertel an Kursverlust immer noch tief im Minus stecken. (dpa)

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