KI-Software programmierte 30 Stunden lang

Software mit Künstlicher Intelligenz steckt nicht nur hinter Chatbots, sondern übernimmt auch Programmier-Aufgaben. Ein Rivale des ChatGPT-Erfinders OpenAI feiert dabei einen Erfolg.

Die KI-Firma Anthropic hat einen Meilenstein beim Einsatz ihrer Software zum Programmieren erreicht. Das neue Modell mit dem Namen Claude Sonnet 4.5 konnte den Angaben zufolge rund 30 Stunden am Stück eigenständig programmieren. Die vorherige Version der Software konnte sich im Frühjahr etwa sieben Stunden auf solche Aufgaben konzentrieren.

Anthropic konkurriert unter anderem mit dem ChatGPT-Entwickler OpenAI. Dabei geht es neben der Arbeit an Chatbots auch darum, wer bei der Software-Entwicklung nützlicher sein kann.

Nach Angaben von Anthropic ist Claude Sonnet 4.5 auch besonders gut darin, im Software-Code Schwachstellen zu entdecken, die bei Cyberattacken ausgenutzt werden könnten. Davon habe die Firma bereits bei der Entwicklung ihrer eigenen Software profitiert. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments

KI-Chancen nutzen, Risiken beherrschen

ADN erläutert auf der it-sa 2026, wie Microsoft-Partner Innovation, Cybersecurity und Compliance erfolgreich zusammenführen.

Microsoft-Chef will «Notbremse» in Künstlicher Intelligenz

Nach Aufregung über Hacking-Attacken durch KI schlägt Microsoft-Chef Satya Nadella Regeln für die Technologie vor. Die Maßnahmen offenbaren, wie besorgt der Boss des Softwareriesen ist.

Cisco-Studie: KI bietet Partnern neue Geschäftschancen

Eine aktuelle Cisco-Studie zeigt, dass deutsche IT-Partner Künstliche Intelligenz als wichtigen Wettbewerbsfaktor für ihre Kunden betrachten. Allerdings bleibt die wirtschaftliche Rendite vieler KI-Projekte hinter den Erwartungen zurück.