Symantec verkauft Veritas

Symantec bringt Veritas nicht an die Börse, sondern verkauft den Storage-Spezialisten für einen Milliardenbetrag an einen Finanzinvestor.

Im Oktober vergangenen Jahres gab Symantec den Plan bekannt, Veritas als eigenständige Firma an die Börse bringen zu wollen. Damit folgte der Security-Hersteller scheinbar den Plänen von HP. Jetzt kommt es doch anders: Symantec verkauft Veritas für acht Milliarden Dollar an den Finanzinvestor Carlyle Group und den Staatsfond GIC aus Singapur, wie der Konzern heute mitteilte. Damit entpuppt sich der Deal als Verlustgeschäft: Symantec hatte Veritas im Jahr 2004 für 13,5 Milliarden Dollar übernommen. Die Transaktion soll zum ersten Januar 2016 abgeschlossen werden.

Symantec-CEO Michael A. Brown spricht davon, dass nun der Weg für Symantec geebnet sei, im Kerngeschäft Security weiter zu wachsen. «Der Deal mit den Investoren bietet dem Veritas-Geschäft künftig einen echten Mehrwert», so Brown weiter. John Gannon, für das weltweite Veritas-Geschäft verantwortlich, ergänzt, dass man sich, seitdem die Aufspaltung erstmals angekündigt wurde, auf die Unabhängigkeit vorbereitet habe.

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