Studie: Angestellte würden für Digital-Weiterbildung selbst zahlen

Viele Mitarbeiter deutscher Unternehmen sind einer Umfrage zufolge bereit, sich in ihrer Freizeit für die Digitalisierung weiterzubilden und sich an den Kosten finanziell zu beteiligen.

Viele Mitarbeiter deutscher Unternehmen sind einer Umfrage zufolge bereit, sich in ihrer Freizeit für die Digitalisierung weiterzubilden und sich an den Kosten finanziell zu beteiligen. Grundsätzlich wünschten sich drei Viertel (74 Prozent) der 1.000 Befragten von ihren Arbeitgebern mehr Weiterbildungsmöglichkeiten mit Bezug auf den digitalen Wandel, teilte die Beratungsgesellschaft EY in Frankfurt mit. Eine ähnlich große Gruppe gab an, dass sich ihr Jobprofil wegen der Digitalisierung bereits verändert habe. 61 Prozent der Angestellten zeigten sich demnach bereit, Freizeit oder Urlaub für entsprechende Lehrgänge einzubringen. Davon hält eine Mehrheit von 60 Prozent bis zu eine Woche im Jahr für angemessen, mehr als zwei Wochen will nur jeder zehnte Befragte opfern. Finanziell würde sich mit 51 Prozent gut die Hälfte der Befragten beteiligen, 21 Prozent berichteten sogar, dies bereits getan zu haben. Fast ein Viertel (23 Prozent) wollte für die Weiterbildung mehr als 1.000 Euro aus eigener Tasche leisten.

Knapp 40 Prozent der Befragten wollten selbst entscheiden, an welchen Fortbildungen sie teilnehmen, und 30 Prozent wollten die Auswahl ihrem Vorgesetzten überlassen. Den Personalabteilungen wurde mit 4 Prozent nahezu keine Kompetenz zugemessen, über Weiterbildungen zu entscheiden. (dpa)

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