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Freitag, Februar 27, 2026

So hoch sind die Gehälter in der IT-Branche

Eine aktuelle Studie listet die Gehälter von Geschäftsführern, Vertriebsleitern und Key-Account-Managern in der IT-Branche auf. Vertriebsleiter gehören zu den Top-Verdienern.

Die Gehälter in der IT-Branche steigen weiter: Geschäftsführer, Führungskräfte und Spezialisten in IT-Unternehmen verdienen im Schnitt 3,4 Prozent mehr als im Vorjahr, wie eine aktuelle Studie der Beratungsgesellschaft Kienbaum zeigt. Während Geschäftsführer mit Doktortitel im Schnitt eine Vergütung von 268.000 Euro im Jahr erhalten, verdienen ihre Kollegen mit Universitätsdiplom oder Master auf gleicher Ebene 222.000 Euro. Mit Bachelorabschluss sind es nur rund 196.000 Euro jährlich. In IT-Unternehmen ist der Vertriebsleiter mit durchschnittlich 131.000 Euro der Top-Verdiener unter den Führungskräften. Mit einem jährlichen Gehalt von 109.000 Euro folgt der Verkaufsleiter. Den dritten Platz belegt der Leiter IT-Anwendungsentwicklung mit 108.000 Euro pro Jahr. Mitarbeiter mit Kundenkontakt werden auch unter den Fachkräften hoch vergütet: Mit durchschnittlich 102.000 Euro verdient der Key-Account-Manager unter den Fachkräften in der IT-Branche am meisten. Danach folgt mit einer jährlichen Vergütung von 76.000 Euro der IT-Projektleiter und mit 75.000 Euro der IT-Software-Architekt.

«Auch in der IT-Branche gehören Vertriebler wegen ihres direkten Einflusses auf das Geschäftsergebnis zu den Top-Verdienern», sagt Julia Zmítko, Vergütungsexpertin von Kienbaum. In den Ballungsräumen um Düsseldorf, Frankfurt am Main, Köln, München und Hamburg verdienen Führungskräfte, Spezialisten und Sachbearbeiter am meisten: Eine Führungskraft in der IT-Branche bezieht beispielsweise in Düsseldorf eine durchschnittliche Vergütung, die 19 Prozent über dem Bundesdurchschnitt liegt, in Frankfurt am Main sind es 17 Prozent. Dagegen liegen die Gehälter von Mitarbeitern in Berliner IT-Unternehmen unter dem Bundesdurchschnitt: In Berlin verdienen Führungskräfte 17 Prozent weniger und Spezialisten 14 Prozent weniger als der Durchschnitt.

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