Sage verkauft sieben Geschäftsbereiche

Der Software-Hersteller trennt sich von sieben Produktbereichen, die das Unternehmen nicht mehr zum strategischen Kerngeschäft zählt. Der Verkaufswert aller Produkte beläuft sich auf insgesamt 93,4 Millionen Pfund.

Sage bereinigt sein Produktportfolio: Der Verkauf der sieben Segmente bringt dem Software-Anbieter 93,4 Millionen Pfund ein. Davon werden 81,9 Millionen Pfund nach Abschluss der Vereinbarungen in Barmitteln gezahlt. Diese Summe werde nach erfolgtem Verkauf an die Aktionäre ausgeschüttet. Sage selbst werde durch den Verkauf einen Verlust verbuchen.

Drei der betroffenen Produkte werden bislang durch Sage in Nordamerika vertrieben: „Sage ACT!“, „Sage SalesLogix“ sowie „Sage Nonprofit Solutions“. Vier weitere Produkte werden durch europäische Tochtergesellschaften in Spanien und Frankreich vertrieben: „C&I“, „ATL, Automotive“ und „Aytos“. „ACT!“ und „Sage SalesLogix“ sind die einzigen auch in Deutschland vertriebenen Produkte.

„Der Verkauf dieser Produkte, die nicht zu unserem Kerngeschäft zählen, stimmt überein mit unserer Strategie, unser Geschäft deutlich zu fokussieren. Hierdurch wollen wir schneller wachsen und unser Portfolio verschlanken“, betont Guy Berruyer, Chief Executive der Sage Gruppe, Guy Berruyer. 

In Nordamerika hat Sage eine Vereinbarung getroffen, das Geschäft mit den beiden internationalen CRM Produkte „ACT!“ und „SalesLogix“ an die Firma Swiftpage zu verkaufen. Zudem wird das Produkt „Nonprofit Solutions“, eine Branchenlösung für gemeinnützige Organisationen, an die Firma Accel-KKR veräußert. Der Verkaufswert dieser Geschäfte beläuft sich insgesamt auf 101,2 Millionen Dollar. In Europa hat Sage ein rechtsverbindliches Angebot der Firma Argos Soditic zum Kauf der Geschäftsbereiche C&I, ATL und Automotive in Frankreich sowie Aytos in Spanien erhalten. Der vereinbarte Verkaufspreis beläuft sich auf 33,2 Millionen Euro.

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