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Sonntag, Februar 15, 2026

Nvidia-Umsatz steigt um mehr als 50 Prozent

Der KI-Boom lässt das Geschäft des Chipkonzerns Nvidia trotz der andauernden Probleme im China-Geschäft weiter rasant wachsen.

Der KI-Boom lässt das Geschäft des Chipkonzerns Nvidia trotz der andauernden Probleme im China-Geschäft weiter rasant wachsen. Im vergangenen Quartal sprang der Umsatz im Jahresvergleich um 56 Prozent auf 46,74 Milliarden Dollar (gut 40 Mrd Euro) hoch, wie das Unternehmen am Mittwoch nach US-Börsenschluss mitteilte. Nvidia übertraf damit Erwartungen der Wall Street. Im Vergleich zum Quartal davor gab es noch ein Plus von sechs Prozent.

Wegen der US-Exporthürden verbuchte Nvidia im vergangenen Quartal keine Verkäufe der abgespeckten KI-Chips mit der Bezeichnung H20 im chinesischen Markt. Allerdings gelang es, einen Teil der blockierten Chipsysteme an einen Kunden aus einem anderen Land zu verkaufen, teilte der Konzern mit.

Die Regierung von Donald Trump hatte vor einigen Wochen den Widerstand gegen H20-Verkäufe nach China schließlich aufgegeben. Ein Preis dafür ist, dass der US-Staat einen Anteil von 15 Prozent der Verkäufe bekommen soll. Allerdings kamen die Lieferungen bisher nicht in Gang – weil nun Peking Front gegen den Einsatz von KI-Chips aus den USA unter anderem mit Verweis auf Sicherheitsbedenken macht. In dieser Situation plant Nvidia auch für das laufende Quartal vorerst keine Verkäufe in China ein. Beim Umsatz rechnet das Unternehmen mit etwa 53 bis 55 Milliarden US-Dollar. Analysten erwarten im Schnitt bisher 53,5 Milliarden Dollar.

Die Aktie fiel im nachbörslichen Handel zeitweise um rund drei Prozent. Nvidia hatte im Geschäft mit Technik für Rechenzentren mit einem Umsatz von 41,4 Milliarden Dollar die Markterwartungen knapp verfehlt. Unter dem Strich stieg der Quartalsgewinn im Jahresvergleich um 59 Prozent auf gut 26,4 Milliarden Dollar. (dpa)

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