NetApp plant die Übernahme des Storage-Spezialisten Peak. Mit der Akquisition will der Hersteller seine Infrastruktur für KI-Workloads ausbauen und insbesondere die Skalierbarkeit von Metadaten-Services und parallelen Dateisystemen verbessern. Finanzielle Details der geplanten Transaktion wurden nicht genannt.
Peak entwickelt Technologien für hochperformante parallele Dateisysteme und eine skalierbare Metadaten-Architektur. Die Technik soll künftig mit NetApps ONTAP-Plattform kombiniert werden. Ziel ist eine Storage-Architektur, bei der Metadaten und Daten getrennt voneinander skalieren können. Sie soll nach Angaben von NetApp Umgebungen mit Billionen von Dateien und mehreren Exabyte Datenvolumen unterstützen.
Für große KI-Umgebungen verspricht sich NetApp davon vor allem eine bessere Skalierung gemeinsam genutzter Storage-Ressourcen parallel zu wachsenden GPU-Clustern. Peak bringt zudem einen globalen Namespace und parallelen NFS-basierten Zugriff für stark parallelisierte Workloads mit.
Die Technologie von Peak entstand unter anderem aus Kooperationen mit dem Los Alamos National Laboratory und der Carnegie Mellon University. Die Übernahme steht noch unter dem Vorbehalt der üblichen Abschlussbedingungen und regulatorischen Genehmigungen.



