Nach Insolvenz: Mitel beendet Restrukturierung

TK-Spezialist Mitel schließt die finanzielle Umstrukturierung mit einer verbesserten Kapitalstruktur ab.

TK-Spezialist Mitel schließt die finanzielle Umstrukturierung mit einer verbesserten Kapitalstruktur ab, die Verbindlichkeiten in Höhe von 1,15 Milliarden Dollar abbaut und die damit verbundenen Zinszahlungen um etwa 135 Millionen Dollar jährlich reduzieren soll, teilte der Anbieter am Montag mit. Infolgedessen verfüge man über eine deutlich gestärkte Bilanz- und Kapitalstruktur. Mitel hatte im März 2025 Insolvenz angemeldet. Damit hatte das Telekomunternehmen nach dem US-Verfahren Chapter 11 Gläubigerschutz für seine drei Ländergesellschaften in den USA, in Kanada und Grossbritannien beantragt.

Der Fokus soll künftig auf der weltweiten Bereitstellung von KI-gestützten UC- und CX-Lösungen für Unternehmen liegen, heisst es weiter. «Der heutige Tag markiert einen Neuanfang für Mitel», sagt Tarun Loomba, President und CEO von Mitel. «Nachdem wir uns von der Last alter Verbindlichkeiten befreit haben, konzentrieren wir uns darauf, unsere Führungsposition im Bereich der hybriden Kommunikation auszubauen.»

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