Microsoft behebt Neujahrsfehler in E-Mail-Software

Nachdem zu Jahresbeginn E-Mails in einigen Versionen von Microsofts Software Exchange steckenblieben, hat der Konzern eine Lösung für das Problem veröffentlicht.

Nachdem zu Jahresbeginn E-Mails in einigen Versionen von Microsofts Software Exchange steckenblieben, hat der Konzern eine Lösung für das Problem veröffentlicht. Auslöser der Störung war ein falsches Datumsformat in einer Datei für den in Exchange integrierten Schadsoftware-Scanner. Die Antiviren-Software stürzte deswegen ab und sorgte dafür, dass E-Mails nicht weitergeschickt wurden. Betroffen waren die Exchange-Versionen 2016 und 2019.

Die Betreiber dieser Exchange-Server müssen entweder ein automatisiertes Skript durchlaufen lassen oder mehrere Schritte manuell ausführen, wie Microsoft am Wochenende erläuterte. Der Konzern mahnte Geduld an: Es könne dauern, bis sich der E-Mail-Stau auflöse.

Im Netz bekam das Problem den Namen Y2K22 – eine Anspielung an das Y2K-Problem aus dem Jahr 2000. Damals war befürchtet worden, dass die Jahreszahl auf breiter Front Computer ausfallen lassen könnte. Unter anderem durch Vorarbeit der Branche gab es am 1. Januar 2000 jedoch kaum Schwierigkeiten. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments

Einsnulleins nimmt Expansion wieder auf

Einsnulleins eröffnet einen neuen Standort in Augsburg und nimmt damit seine Expansion wieder auf. Geleitet wird der Standort von Tobias Kern, der Erfahrung bei HP, BWI und Bechtle mitbringt.

Bitkom: Hohe Zahlungsbereitschaft für Haushaltsroboter

Humanoide Roboter könnten nach Einschätzung vieler Menschen in Deutschland künftig Aufgaben im Haushalt übernehmen. Laut einer Bitkom-Umfrage erwarten 42 Prozent, dass solche Systeme in einigen Jahren zum Alltag gehören. 28 Prozent wären bereit, mindestens 5.000 Euro für eine humanoide Haushaltshilfe auszugeben.

Telekom-Chef: «Ich freue mich über jede Baustelle»

Telekom-Chef Tim Höttges mahnt mehr Zuversicht an, damit Deutschland wieder vorankommt.
ANZEIGE