IBM belastet mit schwachen Zahlen IT- und Software-Branche

Enttäuschende Geschäftszahlen von IBM und zurückhaltende Aussagen des Chefs Arvind Krishna haben am Dienstag den Aktienkurs und auch die IT- und Software-Branche belastet.

Enttäuschende Geschäftszahlen von IBM und zurückhaltende Aussagen des Chefs Arvind Krishna haben am Dienstag den Aktienkurs und auch die IT- und Software-Branche belastet. Während IBM vorbörslich um knapp 19 Prozent einbrachen, fielen SAP-Aktien um 5,6 Prozent. Für Nemetschek ging es um mehr als 4 Prozent nach unten.

In Paris verloren Capgemini 5 Prozent. US-vorbörslich rutschten Accenture um 8 Prozent ab, ServiceNow verloren 6,7 Prozent und Microsoft 3,3 Prozent.

Mit einem Umsatz von 17,2 Milliarden US-Dollar hat IBM die Konsensschätzung von 17,86 Milliarden Dollar um knapp vier Prozent verfehlt. Die Geschäfte seien schlechter gelaufen als erwartet, hieß es vom Top-Manager Arvind Krishna.

„In den letzten Juniwochen konnten wir beobachten, dass Kunden ihre vierteljährlichen Investitionen verstärkt auf den Kauf von Servern, Speichersystemen und Arbeitsspeicher verlagerten, um sich angesichts erwarteter Preiserhöhungen noch rechtzeitig mit der knappen Infrastruktur einzudecken“, hieß es. „Diese Entwicklung wirkte sich auf das Kaufverhalten der Kunden aus.“

Profiteure dieser Entwicklung könnten indes einige KI-Infrastrukturwerte sein. (dpa)

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