GFT senkt Prognose erneut: Aktie bricht ein

Der auf Finanzdienstleister spezialisierte Anbieter GFT enttäuscht seine Anleger erneut mit einer Prognosesenkung.

Der auf Finanzdienstleister spezialisierte Softwarehersteller GFT enttäuscht seine Anleger erneut mit einer Prognosesenkung. Der Finanzsektor bleibe schwankungsanfällig, insbesondere dürften Einsparungen bei zwei Kunden im Investmentbanking zu weniger Geschäft führen, hieß es am Dienstag von dem im TecDax notierten Unternehmen aus Stuttgart. Das Ergebnis werde von weniger Umsatz, einer niedrigen Auslastung sowie höheren Umbaukosten belastet. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) dürfte nun im Gesamtjahr bei 34 Millionen Euro landen – zuvor hatten das Unternehmen wie auch der Kapitalmarkt mit 42 Millionen Euro gerechnet.

Vor Steuern soll noch ein Gewinn von 18 Millionen Euro herausspringen, bisher waren 26 Millionen eingeplant. Der Umsatz dürfte statt anvisierten 425 Millionen nun 415 Millionen Euro erreichen. In den ersten neun Monaten hat GFT nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz- und Gewinnrückgang verzeichnet. Bereits im März hatte GFT den Ausblick gesenkt. Die Aktie gab am Dienstagvormittag um 11 Prozent nach. GFT will nun seinen Fokus auch auf Industriekunden erweitern und dafür investieren. (dpa)

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