Gaming-Boom beschert Nvidia Rekorderlöse

Die hohe Nachfrage nach Gaming-Ausrüstung wie Grafikkarten und Technik für Rechenzentren hat dem US-Chipkonzern Nvidia zu einem überraschend starken zweiten Quartal verholfen.

Die hohe Nachfrage nach Gaming-Ausrüstung wie Grafikkarten und Technik für Rechenzentren hat dem US-Chipkonzern Nvidia zu einem überraschend starken zweiten Quartal verholfen. In den drei Monaten bis Ende Juli erhöhte das Unternehmen den Umsatz im Jahresvergleich um 68 Prozent auf den Rekordwert von 6,5 Milliarden Dollar (5,6 Mrd Euro), wie es am Mittwoch nach US-Börsenschluss mitteilte. Der Gewinn stieg sogar um 282 Prozent auf 2,4 Milliarden Dollar. Die Aktie legte nachbörslich um knapp zwei Prozent zu.

Die Gaming-Sparte mit dem Grafikkarten-Geschäft steigerte die Erlöse um 85 Prozent auf 3,1 Milliarden Dollar. Die Karten sind nicht nur bei Videospielen gefragt, sondern auch beim sogenannten Schürfen von Kryptoanlagen wie Bitcoin – der im Englischen als «Mining» bezeichneten Erzeugung von Währungseinheiten durch aufwendige Computerprozesse. Nvidias Rechenzentren-Geschäft wuchs um 35 Prozent auf 2,4 Milliarden Dollar. Beide Kernbereiche erreichten damit Bestwerte. Im laufenden Quartal rechnet Nvidia mit Erlösen von ungefähr 6,8 Milliarden Dollar. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments

Genesys ernennt Daniel Karadza zum Partnerchef für Mitteleuropa

Genesys hat Daniel Karadza zum Senior Director Partners and Alliances für Mitteleuropa und die Benelux-Länder ernannt. In der neu geschaffenen Position liegt ein Schwerpunkt auf dem Ausbau der Partnerschaften und zusätzlichen Investitionen in Deutschland.

KI-Boom lässt Strombedarf von Rechenzentren stark steigen

Schon 2026 verbrauchen deutsche Rechenzentren so viel Strom wie rund 6,5 Millionen Haushalte. Bis 2035 könnte der Bedarf nochmals stark wachsen - doch die Netze kommen kaum hinterher.

Preisschock zum Jahresendgeschäft: KI-Chips verteuern IT-Produkte massiv

Teure Speicherchips trüben das Festgeschäft: Weil gedrosselte Produktion auf den weltweiten KI-Boom trifft, sind die Preise für Laptops, Handys und Hardware vor Weihnachten spürbar gestiegen.
ANZEIGE
ANZEIGE