Dell-Verkauf auf der Zielgeraden

Der Verkauf von Dell ist offensichtlich kurz vor dem Abschluss: Der PC-Hersteller hat die Beratungsfirma Evercore engagiert, den Rückzug von der Börse vorzubereiten und einen möglichst hohen Preis zu ermöglichen.

Seit rund zwei Wochen gibt es täglich neue Wasserstandsmeldungen über einen Verkauf von Dell. Jetzt nimmt der Rückzug von der Börse und die Übernahme durch einen Finanzinvestor Formen an:  Nach übereinstimmenden US-Medienberichten hat der PC-Hersteller die Beratungsfirma Evercore damit beauftragt, den Rückzug von der Börse vorzubereiten und einen möglichst hohen Preis für den Verkauf zu erzielen. Dell strebe einen Preis von 13 bis 14 Dollar pro Aktie an, so die Berichte, beispielsweise vom Wall Street Journal. 

Als Käufer wird nach wie vor der Finanzinvestor Silver Lake Partners gehandelt. Für die Finanzierung sollen Credit Suisse, Bank of America Merril Lynch, RBC und Barclays einbezogen werden. J.P. Morgan schätzt den realistischen Verkaufswert von Dell auf 19 Milliarden Dollar. Der Börsenwert von Dell hat im vergangenen Jahr um 20 Prozent nachgegeben. 

Silver Lake ist gegliedert in die Geschäftsbereiche Silver Lake Partners für Investitionen in IT-Unternehmen, Silver Lake Sumeru für Investitionen in mittelständische Unternehmen und Silver Lake Financial für Kreditvergabe. Zu den größten Investments der Gesellschaft gehören Seagate, Avaya, Skype und Instinet.

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