Dell startet Stellenabbau

Nach der vollzogenen EMC-Übernahme läutet Dell einen Stellenabbau ein: 2.000 bis 3.000 Arbeitsplätze sollen gestrichen werden.

Seit Mittwoch ist die EMC-Übernahme offiziell vollzogen, der weltweit grösste Technologie-Konzern geht mit dem Brand Dell Technologies an den Start. Doch nach der erfolgreichen Akquisition startet der Hersteller einen Stellenabbau: Rund zwei Prozent der weltweiten Arbeitsplätze sollen bis zum Jahresende gestrichen werden. Betroffen seien demnach 2.000 bis 3.000 Mitarbeiter, überwiegend in den USA, berichtet Bloomberg. So sollen in den kommenden 18 Monaten Kosten in Höhe von 1,7 Milliarden Dollar eingespart werden, heißt es weiter. Dell-CFO Tom Sweet erläuterte in einer Telefonkonferenz mit Analysten, dass man Kosten in der Supply Chain und in der Administration einsparen wolle. Der Hersteller habe rund 140.000 Mitarbeiter in 180 Ländern. Laut Bloomberg soll aber auch das Marketing betroffen sein.

Der PC-Hersteller Dell gab im Oktober 2015 bekannt, in der bisher größten Übernahme der Technologie-Industrie den Speicher-Spezialisten EMC kaufen zu wollen. Der Deal ist insgesamt rund 67 Milliarden Dollar schwer. Dell will mit EMC sein Geschäft um Speicherdienste erweitern und damit besser mit Rivalen wie Hewlett-Packard konkurrieren.

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments

TD Synnex stellt HP ZGX Fury für KI-Projekte bereit

TD Synnex erweitert sein Angebot für lokale KI-Infrastrukturen um die HP ZGX Fury AI Station. Vertriebspartner und Systemhäuser können die Plattform im HP AI Demo Center in München testen und für konkrete Kundenprojekte evaluieren.

SAP legt starkes Wachstum bei Cloudverträgen hin

Europas größter Softwarehersteller SAP hat im dritten Quartal trotz widriger Wirtschaftslage mehr Cloudverträge abschließen können als von Experten erwartet.

Bechtle und IQM erhalten DLR-Auftrag für Quantencomputing

Bechtle und IQM Quantum Computers bauen ihre Zusammenarbeit aus. Im Rahmen einer neuen Vereinbarung erhält die Quantencomputing-Initiative des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR QCI) cloudbasierten Zugang zu Quantensystemen von IQM.