Dell kommt auf keinen grünen Zweig

Der PC-Hersteller hat weiter mit sinkenden PC-Verkäufen zu kämpfen: Im Weihnachtsquartal gingen Umsatz und Gewinn deutlich zurück.

Dell steckt in einem massiven Umbruch: Der Hersteller wird durch seine Gründer Michael Dell, eine Investorengesellschaft und Microsoft übernommen. Dadurch soll der Wandel zu Dienstleistungen und Service beschleunigt werden. Um im Lösungsgeschäft voranzukommen, hatte Dell in der Vergangenheit mehrere Firmen übernommen, beispielsweise Clerity, Make Technologies und vor allem Wyse.  

Doch der Umbruch geschieht nur langsam, der Konzern ist noch stark von seinem Hardware-Geschäft abhängig. Und, fast überflüssig noch einmal festzustellen, die Kunden kaufen statt Desktops und Notebooks lieber Smartphones und Tablets.

Diese Tendenzen spiegeln sich auch in den Geschäftszahlen zum vierten Quartal wider: Von Anfang November bis Anfang Februar kam Dell auf einen Umsatz von 14,3 Milliarden Dollar. Das waren 11 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Besonders drastisch fielen die Verkäufe von Notebooks, um 25 Prozent, sowie der Desktops um 13 Prozent. Der Gewinn schrumpfte um 31 Prozent auf 530 Millionen Dollar.

Laut Gartner waren die Marktanteile von Dell im vierten Quartal um 21 Prozent auf 9,2 Millionen gefallen. Dadurch hat der Anbieter zu seinen Konkurrenten wie beispielsweise Lenovo oder Hewlett-Packard weiter Boden verloren.

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