Chipspezialist SK hynix mit Gewinnsprung

Der südkoreanische Chipspezialist und Apple-Zulieferer SK hynix hat den Gewinn im dritten Quartal 2020 mehr als verdoppelt.

Der südkoreanische Chipspezialist und Apple-Zulieferer SK hynix hat den Gewinn im dritten Quartal 2020 mehr als verdoppelt. Das Unternehmen profitierte vor allem von der anziehenden Nachfrage nach Speicherchips. Der Überschuss sei in den Monaten Juli bis September im Jahresvergleich um 118 Prozent auf 1,078 Billionen Won (etwa 813 Millionen Euro) gestiegen, teilte die Nummer zwei bei Speicherchips hinter dem südkoreanischen Weltmarktführer Samsung am Mittwoch mit. Der Umsatz kletterte um 19 Prozent auf 8,13 Billionen Won (etwa 612 Millionen Euro). Das Unternehmen habe «vorausschauend auf die steigende Nachfrage nach mobilen und grafischen DRAM-Speicherchips und die Expansion von DRAM für Verbraucherelektronik geantwortet», hieß es in einer Firmenmitteilung. Für die südkoreanischen Chiphersteller dürfte Marktbeobachtern zufolge vor allem der Bedarf nach Halbleitern des chinesischen Telekommunikationsausrüsters Huawei deutliche Zuwächse beschert haben. Huawei steht im aktuellen Handelskrieg zwischen den USA und China im Fokus einer Blockade-Politik der US-Regierung.

Für das vierte Quartal erwartet SK hynix, dass sich die Nachfrage fortsetzen wird. Das Unternehmen hatte im Oktober die Übernahme einer Flashspeicher-Tochter des Chipriesen Intel vereinbart. SK hynix zahlt für die Nand-Memory-Sparte insgesamt neun Milliarden Dollar (7,7 Milliarden Euro).  (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments

Microsoft baut Copilot mit Home, Code und Autopilot aus

Microsoft stellt seinen Copilot neu auf und erweitert die KI-Plattform um die drei zentralen Bereiche «Home», «Code» und «Autopilot».

TD Synnex steigert Umsatz im dritten Quartal massiv

TD Synnex hat im dritten Quartal seines Geschäftsjahres 2026 Umsatz und Gewinn deutlich gesteigert.

Bill Gates: KI könnte Tod einer Milliarde Menschen verursachen

Nach eigenständigen Hacking-Attacken durch KI häufen sich Warnungen vor existenziellen Risiken der Technologie. Microsoft-Mitgründer Bill Gates sieht eine Milliarde Leben in Gefahr.
ANZEIGE