Chip-Engpässe und Corona-Ausfälle kosten Apple Milliarden

Apple ist im vergangenen Quartal von der globalen Chip-Knappheit eingeholt worden.

Apple ist im vergangenen Quartal von der globalen Chip-Knappheit eingeholt worden. Trotz deutlicher Zuwächse verfehlte der iPhone-Konzern noch optimistischere Prognosen von Analysten. Die Engpässe in der Lieferkette und Corona-Ausfälle in der Produktion hätten das Geschäft um rund sechs Milliarden Dollar gedrückt, sagte Konzernchef Tim Cook dem Sender CNBC. Die Aktie sank im nachbörslichen Handel am Donnerstag zeitweise um vier Prozent.

Apple steigerte den Quartalsumsatz im Jahresvergleich trotz des Gegenwinds immer noch um 29 Prozent auf rund 83,4 Milliarden Dollar (71,4 Mrd Euro). Analysten hatten mit rund 1,5 Milliarden mehr gerechnet. Beim iPhone-Umsatz gab es zwar einen Sprung um 47 Prozent auf 38,9 Milliarden Dollar. Doch am Markt war ein noch deutlich besserer Wert von 41,6 Milliarden Dollar erwartet worden. Zugleich konnte Apple in allen Produktsparten zulegen. Der Konzerngewinn im Ende September abgeschlossenen vierten Geschäftsquartal stieg um 62 Prozent auf 20,5 Milliarden Dollar. (dpa)

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